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Dima Ovtcharov im Interview zur anstehenden EM in Nantes

Sie kommen gerade von den Czech Open zurück, wo Sie im Finale gestanden haben. Es war laut eigener Aussage das beste Turnier seit Ihrer Verletzungspause. Wie erleichtert sind Sie, dass Sie schon fast wieder der Alte sind?

Dimitrij Ovtcharov: „Das werde ich oft gefragt. Ich finde, dass es in Tschechien ein super Turnier für mich war. Gegen einen starken Lin Jun-Yu war es schwer zu gewinnen. Es war wichtig für mich, über mehrere Tage gegen viele gute Gegner gespielt und sie geschlagen zu haben. Auch meine Spielübersicht ist wieder besser geworden, was mir für die kommenden Turniere hilft. In den vergangenen sechs bis zehn Monaten habe ich so einige gute Ergebnisse gespielt. Aber wenn man mal die Nummer eins war, fragen sich die Leute: Wann gewinnt er wieder jedes Turnier? Ein zweiter Platz wie in Tschechien ist aber auch ein Erfolg, und darauf baue ich auf.“

Sie spielen seit Langem in der russischen Liga und kennen sich dort gut aus. Wie schwer wird es Russland Ihrer Mannschaft in der Gruppe machen?

Ovtcharov: „Russland hat ein starkes Team, Tschechien auch. Wir haben die härteste Gruppe erwischt. Sie werden es uns nicht leicht machen. Wir müssen voll konzentriert sein. Aber wir haben drei absolute Topspieler und mit Ruwen und Benne zwei super Spieler dahinter.“

Ist Russland eine der kommenden großen Nationen nach langer Pause?

Ovtcharov: „Orenburg hat ein tolles Tischtennis-Zentrum mit vielen Möglichkeiten auch für kleine Kinder. Eltern ohne finanzielle Mittel können Minis und Schüler dort sehr gut betreuen lassen. Aber noch schaffen sie den Sprung in den Erwachsenenbereich nicht, noch fehlen die extrem großen Erfolge.“

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